Die drei besten Teams aus der Qualifikation ziehen jeweils mit 2:0 in die Halbfinals ein.
Mit zwei deutlichen Siegen qualifizieren sich die beiden Vorjahresfinalisten aus Oberwil und Sierre für die Playoff-Halbfinals. Kernenried gewinnt beim Gastspiel in Grenchen nur knapp, setzt sich
aber schliesslich ebenfalls mit 2:0 in der Serie durch. Die Entscheidung um das letzte Halbfinalticket fällt dann erst am nächsten Wochenende. Die Horgenberg Hammers haben sich dafür mit einem
knappen Heimsieg eine gute Ausgangslage geschaffen.
Hoffnung im Keim erstickt
Der ungeschlagene Qualisieger aus Oberwil zeigt sich auch in der ersten Playoff-Runde unnachgiebig. Am Samstag zu Hause liegen die Zuger bereits nach dem ersten Drittel mit 5:1 in Führung, am
Ende bleibt der Gast aus Belp beim 3:19 ohne jegliche Chance. Beim Heimspiel im Giessenbad bietet der SHC Belpa 1107 seinen Fans einen Belpa-Energy-Drink an und auch auf dem Feld scheint bei den
Bernern mehr Energie vorhanden zu sein als noch am Vortag. Nach dem ersten Drittel liegt man zwar in Rücklage, das 0:2 ist jedoch nicht aussichtslos. Eine Doublette von Raphael Enzler zu Beginn des
Mitteldrittels läutet dann aber doch den klaren Sieg der Kapanek-Truppe ein. Am Ende zieht Oberwil nach einem 2:9-Sieg erwartungsgemäss in die nächste Runde ein.
Clivaz-Show in Sierre
Titelverteidiger Sierre setzt sich gegen La Chaux-de-Fonds ebenfalls deutlich durch. Beim Heimspiel am Samstag siegen die Walliser mit 14:1. Zu einer speziellen Show setzt Dany Clivaz an, welcher innerhalb
von sechs Minuten nicht weniger als vier Treffer in Folge erzielen kann und so zu Beginn des Schlussdrittels die letzten Zweifel über den Sieg beseitigt. Auch am Sonntag in La Chaux-de-Fonds
legen sich die Sonnenstädter zu Beginn des Spiels ein hübsches 0:4-Polster zu Recht. Zwar kann Robin Hauser in den Schlussekunden des Startdrittels den ersten Treffer für den SHCC bejubeln, aber nach zwei frühen
Treffer von Lasek und
Clivaz im Mitteldrittel
war auch im zweiten Spiel die Entscheidung früh gefallen.
Gespannt war man auf den Playoff-Auftritt des SHC Grenchen. In der letzten Quali-Runde wurden die Solothurner vom Gegner aus Kernenried regelrecht mit 2:17 überfahren. Coach Rindlisbacher hatte
mit seinem Team offenbar die richtigen Hebel finden können. Zwar geriet Grenchen am Samstag früh in Rückstand, konnte sich aber in der Folge fangen. Gleichwohl war dann zum Ende des
Mitteldrittels die Hypothek mit einem 0:5-Rückstand bereits zu gross, am Ende siegte Kernenried klar mit 8:1. Am Sonntag stand das zweite Spiel dann mit neuem Austragungsort und neuer
Spieloberfläche an. Die Bedingungen im Grenchner Eichholz liessen die Kräfteverhältnisse nochmals etwas zusammenrücken. Bis in die 34.Minute mussten sich die Zuschauer gedulden, ehe der erste
Treffer des Spiels fiel, Jonathan Hohl traf für Kernenried in Überzahl. 47 Sekunden waren im Schlussabschnitt gespielt, als Loïc Bütikofer mit einem
klassischen "Bully-Goal" das 0:2 erzielen konnte, keiner ahnte zu diesem Zeitpunkt, dass dies bereits gleichbedeutend mit dem Schlussergebnis war. Den Shootout musste sich Goalie Messer jedoch verdienen. Unter
anderem blieb der Nati-Goalie bei einem Penalty von Jiri Vanis Sieger.
Playoff-Krimi am Zürichsee
Während bei den meisten Spielen klare Verhältnisse herrschten, sahen die Fans beim Duell zwischen den Horgenberg Hammers und Gals richtig umkämpftes Playoff-Hockey. Kurz vor der zweiten Pause lag
mit den Hammers erstmals ein Team mit zwei Treffern in Front, kurz nach Anpfiff verkürzte Johner für Gals aber wieder. Zwar konnte Ramon Meier rund 11 Minuten vor Schluss auf 5:3 stellen, doch die Gäste aus dem Seeland schlugen nochmals
zurück, auch weil sich Horgenberg in der Schlussphase zu viele Strafen leistete. Nicolas Wehrli traf in der 59.Minute zum 5:4-Anschlusstreffer, den Sieg hielten die Hammers aber schliesslich in den
Händen. So könnte Horgenberg mit einem Sieg am kommenden Samstag in Gals zum zweiten Mal in Folge in den NLA-Halbfinal einziehen.

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